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Apricale

Orangene Flagge des italienischen Touring Club

die orangene Flagge ist touristisches Qualitätskennzeichen des italienischen Touring Club; und wird als Auszeichnung kleinen Orten des italienischen Hinterlands zuerkannt, die besondere Qualität in ihrem Angebot und ihrer Gastfreundlichkeit nachweisen können.
Der Ort wird rund um das 10. Jahrhundert von den Grafen von Ventimiglia gegründet und geht im Jahr 1276 an die Doria von Dolceacqua über, und verfügte schon seit 1267 über eine autonome Verfassung (die älteste Verfassung Liguriens) und seine Regierungsform war zudem typisch für eine freie Gemeinde. Apricale ist daher als erste freie Gemeinde Liguriens anzusehen. Später hing das eigene Schicksal von dem der Savoyer Markgrafen der Doria ab, man erlitt die Zerstörung des Schlosses im Jahre 1523 von Seiten der Grimaldi‘s von Monaco, man nahm an verschiedenen Kriegen teil und litt 1794 an der französischen Besatzung.
Seine vorteilhafte Lage findet in seinem Namen Ausdruck, der von "apricus"stammt, von der Sonne beschienen, doch die Hauptcharakteristik des Ortes, der seit je her seine Besucher in den Bann zieht, ist das einem Bühnenbild würdige Motiv das der Ort ihnen bietet: in einer geschwungenen Linie antiker Steinhäuser die sich über den Bergrücken eines steil emporragenden Berghügels ziehen, findet er seinen höchsten Punkt im zentral gelegenen Schloss. Dieser außerordentliche Blickfang, der einzigartig in der doch reichhaltigen Auswahl an typischen „Steindörfern“ in diesem Teil Liguriens ist, der auch Intemelia genannt wird (schon vor den antiken Römern vom Stamm der Intemelier bewohnt), von Dichtern und Schriftstellern gefeiert und von berühmten Malern dargestellt, führte dazu, dass Apricale zu einem besonders von Künstlern geliebten und frequentierten Ort geworden ist.
Das Dorf hat seine einzigartige Struktur und die mittelalterliche Atmosphäre mit dem ursprünglichen Kern auf dem Hügel, auf dem sich das Schloss und die Pfarrkirche befinden, und den die Häuserreihen in konzentrischen Kreisen umschließen, beibehalten. Die beiden Ortsteile befinden sich von der harmonischen Piazza aus gesehen auf den beiden gegenüberliegenden Hängen des Hügels, im Dialekt „all’abrìgu“ und „all’ubàgu“, was so viel bedeutet wie auf der Süd- und auf der Nordseite.
Ein Labyrinth an “Carugi”, den engen Gassen die die Anhöhe umschließen und sich in mehrere Ebenen aufteilen, und die durch steilste Treppen und überdachte Durchgänge verbunden sind, ergeben zusammen das seit tausend Jahren unveränderte Wegenetz, an dem man hohe Steinhäuser findet, die oft untereinander durch Bögen verbunden sind. Es ist die undurchdringliche und geheime Welt von gestern, die heute endlich dem Besucher offensteht, der hier Unterkunft, Stärkung und auch vielerlei kleine Kunstgeschäfte finden kann, die zur Freude der Touristen wieder aufgelebt sind.
Auch die Umgebung ist äußerst reizvoll: Nutzgärten die von den Terrassen aus den Ort gleichsam umarmen, die Terrassierung mit Trockensteinmauern mit der in den vergangenen Jahrhunderten dem Berg wertvolle flache Erdstücke zum Anbau abgerungen wurden, der silberfarbige Reflex der Olivenbäume und das tiefdunkle Grün der anderen Kulturpflanzen bis hin zu den dichten Kastanienwäldern und den Kieferbäumen der Wälder auf den umliegenden hohen Bergen.
Dank seiner Schönheit und den Anstrengungen der Gemeindeverwaltung die sich für die Verschönerung und das kulturelle Wachstum des Ortes eingesetzt hat, erhielt Apricale in den vergangenen Jahren vielerlei Auszeichnungen:

  • 1. "Die schönsten Borghi Italiens", ANCI, die erste Gemeinde Liguriens die diesen Titel für sich in Anspruch nehmen konnte.
  • 2. "Orangene Flagge - Bandiera Arancione" der Region Ligurien für die Gemeinden des Hinterland vergeben. In Zusammenarbeit mit dem italienischen Touring Club.
  • 3. "ISO 14001 für die Umwelt"
  • 4. "ISO 9001 für Dienstleistungen"
  • 5. Zertifikat "OHSAS 18001 zur Sicherhe/it" das Apricale als erster Gemeinde Italiens ausgestellt wurde


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